Clozaril® (Clozapin)

Von Alex Maier. Update 14/03/2016

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 Schwere Schizophrenie
Parkinson
(Depression,
Angststörungen,
Erregungszustände)
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Clozaril® (Clozapin) Tabletten 100mg

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Clozaril® (Clozapin) Warnung (USA)

Eine neue Warnung für Clozaril® (Clozapin) wurde in den USA veröffentlicht:

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Wirkstoff: Clozapin

Clozapin dient der Behandlung schwerer Schizophrenie, wenn andere Neuroleptika keine ausreichende Wirkung zeigen. Auch zur Therapie von Psychosen im Verlauf einer Parkinson-Krankheit wird es bisweilen eingesetzt.

Clozapin gehört zur Gruppe der Neuroleptika. Da es im zentralen Nervensystem an Rezeptoren der Botenstoffe Dopamin und Serotonin bindet, wird es auch als atypisches Neuroleptikum bezeichnet.

Clozapin dämpft einerseits Erregungszustände und Angststörungen, andererseits verbessert es Gedächtnisleistung und Konzentrationsvermögen. Aufgrund starker Nebenwirkungen kommt es jedoch erst zum Einsatz, wenn andere Wirkstoffe nicht den gewünschten Effekt erzielen.

Clozapin gehört zu den Medikamenten, die das Nervensystem zentral dämpfen (Neuroleptika), und zwar zur Gruppe der Butyrophenone.Es wird bei Erregungs- und Angstzuständen eingesetzt, die unbegründet sind und mit Wahnvorstellungen und Halluzinationen einhergehen (Psychosen). Clozapin wird nur verordnet, wenn Patienten mit Psychosen (z. B. bei Schizophrenie) andere Neuroleptika nicht helfen. Auch bei Patienten mit Parkinson-Krankheit können solche Psychosen auftreten, die auch mit Clozapin behandelt werden können, wenn kein anderes Medikament zur Verfügung steht.

Anwendungsgebiete von Clozaril® (Clozapin)

  • Depressionen, Erregungszustände und Angststörungen bei Psychosen (Schizophrenie) und Parkinson-Krankheit

Warnhinweise für Clozaril® (Clozapin)

  • Das Reaktionsvermögen kann herabgesetzt sein, die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen ist eingeschränkt.
  • Es besteht die Gefahr einer Agranulozytose, häufige Blutbildkontrollen sind notwendig.
  • Die Patienten sollten während der Therapie keinen Alkohol trinken.
  • Clozapin kann die Zahl der weißen Blutkörperchen herabsetzen, so dass eine Infektion gefährlich werden kann. Regelmäßige Kontrollen des Blutbilds sind ein Muss. Bei "Grippe", leichtem Fieber: sofort Arzt rufen!
  • Patienten, die Clozapin nehmen, sind einem erhöhten Risiko für eine Herzmuskelentzündung ausgesetzt, die in Einzelfällen tödlich enden kann. Bei Anzeichen wie Herzstolpern, Herzschwäche, Luftnot: sofort zum Arzt!
  • Anwendungsbeschränkung auf schizophrene Patienten, die auf andere Neuroleptika nicht ansprechen oder diese nicht vertragen
  • Facharztkontrolle, Blutbildkontrolle und Gewichtskontrolle notwendig
  • Grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen oder andere Anzeichen einer Infektion, die Anzeichen einer Neutropenie sein können
  • Herabsetzung der weißen Blutkörperchenanzahl, Myokarditis und Kardiomyopathie möglich
  • Vorsicht bei Herzrasen.

Wann ist Clozaril® (Clozapin) nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Starker Mangel an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch früheren Clozapin-Behandlung
  • Blutbildungsstörungen oder Schädigung des Knochenmarks
  • Gleichzeitig mit Clozapin dürfen keine Wirkstoffe gegeben werden, die ebenfalls Blutbildungsstörungen hervorrufen können. Auch wenn keine Möglichkeit zur regelmäßigen Blutbildkontrolle besteht, ist eine Clozapin-Therapie untersagt.
  • Unbehandelte oder unzureichend behandelten Epilepsien
  • Vergiftungsbedingten Psychosen (zum Beispiel infolge von Alkoholmissbrauch)
  • Schweree Hirnleistungsstörungen (beispielsweise aufgrund einer Demenz-Erkrankung)
  • Bewusstseinstrübung
  • Schweren Erkrankungen des Herzens oder der Nieren
  • Lebererkrankungen
  • Gelbsucht
  • Leberversagen
  • Darmlähmungen (Ileus)
  • Ältere Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand
  • Diabetes mellitus
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Prostatavergrößerung
  • Erhöhter Augeninnendruck (grüner Star)

Schwangerschaft und Stillzeit bei Clozaril® (Clozapin)

  • Schwangere und stillende Frauen dürfen nicht mit Clozapin behandelt werden.

Nebenwirkungen von Clozaril® (Clozapin)

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Schläfrigkeit (sehr häufig)
  • Benommenheit (sehr häufig)
  • Kopfschmerzen (sehr häufig)
  • Blutdruckabfall mit Schwindelgefühl (häufig)
  • beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) (häufig)Leberfunktionsstörungen (häufig)
  • Vermehrung bestimmter Leberenzyme im Blut (häufig)
  • Verstopfung (häufig)
  • Übelkeit und Erbrechen (häufig)
  • Schnupfen (häufig)
  • Mundtrockenheit (häufig)
  • Gewichtszunahme (häufig)
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie) (häufig)vorübergehende Schilddrüsenunterfunktion (häufig)
  • Ohnmachtsanfälle (gelegentlich)
  • Krampfanfälle (gelegentlich)
  • unwillkürliche Bewegungen wie Zuckungen und Tics (Dyskinesien)Fettstoffwechselstörungen (gelegentlich)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Schwellungen durch Flüssigkeitsaustritt aus Blutgefäßen (Angioödeme), Juckreiz) (Selten)
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) (Sehr selten)
  • Leberentzündungen (Sehr selten)
  • Gelbsucht (Sehr selten)
  • Entwicklung oder deutliche Verschlechterung eines Diabetes mellitus (Sehr selten)
  • anhaltende und schmerzhafte Erektionen (Priapismus) (Sehr selten)

Wechselwirkungen von Clozaril® (Clozapin)

Cimetidin und Erythromycin können Wirkung und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken. Auch Koffein und Nikotin beeinflussen die Wirksamkeit von Clozapin, daher sollten während der Therapie Kaffee-Konsum und Rauch-Gewohnheiten nicht abrupt verändert werden.

Phenytoin kann die Plasma-Konzentration und damit die Wirksamkeit von Clozapin verringern.

Während der Therapie dürfen keine Substanzen gegeben werden, die ebenfalls die Blutzellbildung im Knochenmark beeinträchtigen, dazu gehören beispielsweise Chloramphenicol, Sulfonamide,Zytostatika, Carbamazepin und Phenylbutazon.

Clozapin verstärkt die Wirkung von Substanzen, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken. Durch die Einnahme des Wirkstoffs werden die Effekte von Alkohol, Benzodiazepinen, Beruhigungsmitteln, Anticholinergika (zum Beispiel Tiotropium), H1-Antihistaminika (Mittel zur Behandlung von Allergien), blutdrucksenkenden Mitteln sowie von Narkosemitteln verstärkt.

Die Wirkung von Alpha-Sympathomimetika sowie von Levodopa (Mittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) wird durch Clozapin abgeschwächt.

Bei gleichzeitiger Gabe von Lithium kommt es zur Verstärkung zentralnervöser Nebenwirkungen wie Verwirrtheit und Krampfanfällen.

Bei zeitgleicher Therapie mit tri- und tetrazyklischen Antidepressiva kann es zu einer starken Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie) kommen.

Handelsnamen von Clozapin

Der Wirkstoff Clozapin ist erhältlich als: Clopin (CH), Elcrit (D), Lanolept (A), Leponex (D, A, CH) und diverse Generika (D).


Informationen über die Apotheke:

MedsIndiaLtd: Angebot, Sprache, Versand, Support, Zulassung und eine Beurteilung der Apotheke.


Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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