Autofahren und Medikamente

Von Alex Maier. Update 17/12/2012

Alle Autofahrer wissen, dass Alkohol im Straßenverkehr tabu seien muss. Weniger bekannt dagegen ist, dass auch viele Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können.

Problematisch sind dabei alle Medikamente auf Basis von Morphinen und Opioiden. Codein, ein Morphium Derivat, ist unter anderen in vielen Hustensäften enthalten, da es vor allem eine anti-tussive, d.h. den Hustenreiz beruhigende Wirkung hat. Bei einer Kontrolle kann dies sogar zu einem positiven Befund auf Drogenkonsum führen. In solchen Fällen ist eine Blutabnahme notwendig, um zu beweisen, dass es sich nur um ein Medikament gehandelt hat. Zu beachten ist auch, dass bei schon geringen Mengen Alkohol große Müdigkeit auftreten kann.

Dies gilt besonders auch für jede Form von Barbituraten und jede Form von Schlafmitteln (Hypnotika). Hier sollten man besser während der Einnahme auf das Autofahren verzichten.

Auch rezeptfreie Medikamente, wie z.B. Anti-Histaminika gegen Heuschnupfen, können eine so stark beruhigende Wirkung haben, dass die Fahrtüchtigkeit nicht mehr gegeben ist.

Es empfiehlt sich daher bei neuen Medikamenten vorher den Arzt oder Apotheker zu fragen. Falls man dies nicht beachtet verliert man im Falle eines Unfalls den Kaskoschutz. Außerdem drohen Punkte in Flensburg und schlimmstenfalls zivilrechtliche Strafen bis hin zur Freiheitsstrafe.

Quelle: Der Westen, 07.12.12.

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