Parasiten

Von Alex Maier. Update 14/01/2016

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Loxazol
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Pfizer)
Permetrine 1% Shampoo/
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Shampoo und/oder Spülung bekämpfen effektiv Läuse.
Millium
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Millium)
n/a n/a Shampoo/
Lotion
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€8,95
Shampoo und Lotion bekämpfen effektiv Läuse. Die Lotion hat zu 12 Stunden Einwirkzeit und ist daher besonders effektiv.
 B.) Würmer/Egel
Mebendazol
(Generika)
Mebendazol 100mg 6 Tab.  €2,95
Mebendazol wirkt gegen bestimmte Arten von Würmern (s. unten).

Weitere Informationen:

Eine Auswahl an Medikamenten gegen Parasiten bei DokterOnline

Wichtige Medikamente sind: Eskazole (Albendazol), Antiscabiosum (Benzylbenzoat), Mebendazol, Vermox (Mebendazol), Permethrin, Loxazol (Permetrine), Ivaliten (Phenotrin) und Trilombrin (Pyrantel).


Informationen über Medikamente gegen Parasiten

HINWEIS:

Die Behandlung von Parasiten ist komplex. Einen kurzen Überblick finden Sie weiter unten.

Einige der Medikamente finden Sie auch rezeptfrei in deutschen Apotheken:

Zur Behandlung von Läusen empfiehlt sich auch der Wirkstoff “Permethrin”, wie in Infectopedicul, und der Wirkstoff “Benzylbenzoat”, wie in Antiscabiosum. Sie finden diese über den Menüpunkt “Rezeptfreie Medikamente”.

Kurzer Überblick über Verbreitung und Behandlung der häufigsten Infektionen mit Helminthen (Parasiten)

Zestoden (Bandwurm)

Taenia saginata (der Rinderbandwurm) und Taenia solium (der Schweinebandwurm)

Verbreitung: Weltweit – in Gegenden, wo Rinder und Schweine verzehrt werden.
Behandlung: Gegen adulte Taenien im Darm werden Niclosamid oder Praziquantel angewandt; die Zystizerkose lässt
sich mit Albendazol oder Praziquantel behandeln.

Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) => alveoläre Echinokokkose

Verbreitung: Der Fuchsbandwurm tritt in der nördlichen Hemisphäre auf, in Mitteleuropa – hier vor allem in Süddeutsch-land, der Nordschweiz, Westösterreich und Ostfrankreich –, weiter in Osteuropa, China, Alaska. In diesen Gebieten ist der Befall des Fuchses häufig, das Auftreten der alveolären Echinokokkose beim Menschen ist jedoch nach wie vor eher selten. Dennoch bedeutet diese Erkrankung für den Menschen eine erhebliche Gefährdung, da ihre Letalität bis zu 94 % beträgt.
Behandlung: Soweit möglich ist eine Radikaloperation vorzunehmen, was jedoch in der Regel wegen der infiltrativen Struktur der alveolären Zysten schwierig ist. Oft ist die Infektion bereits so weit fortgeschritten, dass eine Operation schon bei Diagnosestellung nicht mehr durchführbar ist. Weiter empfiehlt sich die jahrelange Dauertherapie mit Albendazol (zweite Wahl: Mebendazol), wodurch eine Stagnation der Zystenausdehnung erreicht werden kann.

Hundebandwurm (Echinococcus Granulosus) => Zystische Echinokokkose

Verbreitung: Süd- und Südosteuropa, Mittelmeerländer, Nordafrika, Teile Asiens
Behandlung: Operation; Abtötung (nicht nur Stase) der Larven durch Mebendazol. Frühe Zysten können mittels Punktion und Aspiration behandelt werden: PAIR – percutaneous puncture, aspiration, injection of scolicidal agents and re-aspiration.

Schistosoma SPP. => Shistosomiasis (Bilharziose)

Verbreitung: S. haematobium: Afrika, vorderer Orient; S. mansoni: Afrika, Südamerika; S. japonicum: Ostasien; S. me-kongi: Laos, Kambodscha (Mekong-Delta); S. intercalatum: West- und Zentralafrika.
Behandlung: Praziquantel (Biltricide) als Mittel gegen adulte Würmer. Zu beachten ist jedoch, dass sich nach deren Absterben noch mehrere Wochen lang Eier im Stuhl finden.

Spulwürmer (Ascaris Lumbricoides) => Askariasis

Verbreitung: Weltweit.
Behandlung: Mebendazol, Piperazin.

Madenwurm (Enterobius Vermicularis) => Oxyuriasis:

Verbreitung: Weltweit. Die Enterobiasis ist die häufigste Wurminfektion in den USA und Westeuropa.
Behandlung: Mebendazol, Pyrantelpamoat, Pyrantelemboat. Es sind zwei Behandlungszyklen von jeweils ca. 10 Tagen erforderlich. (Jeweils am ersten Zyklustag müssen Bettwäsche und Handtücher gewaschen werden. Wegen der leichten Verbreitung der Eier in der Umwelt müssen möglichst alle Mitglieder eines Haushalts behandelt werden.

Peitschenwurm (Trichuris Trichiura) => Trichuriasis:

Verbreitung: Weltweit; besonders verbreitet in tropischen Ländern mit feuchtwamem Klima.
Behandlung: Mebendazol, Albendazol.

(Trichinella Spiralis) => Trichinellos:

Verbreitung: Weltweit. Weit verbreitet unter Schweinen sowie wild lebenden Säugetieren, insbesondere Fleischfressern.
Behandlung: Gegen Darmtrichinen werden Thiabendazol und Mebendazol eingesetzt; die Wirkung ist jedoch unbefriedigend. Während der muskelinvasiven Phase müssen zur Eindämmung der entzündlichen und allergischen Reaktion zusätzlich Kortikosteroide gegeben werden.

Hakenwürmer (Ancylostoma Duodonale, Necator Americanus) => Ancylostomiasis:

Verbreitung: Weltweit. Hauptsächlich in feuchtwarmen Gebieten, endemisch in Gebieten mit Regen- und Trockenzeiten; in Bergwerken.
Behandlung: Mebendazol.

Zwergfadenwurm (Strongyloides Stercoralis) => Strongyloidiasis:

Verbreitung: In erster Linie in tropischen und subtropischen Regionen, daneben in Osteuropa – Ungarn, Rumänien, Südpolen, Ukraine, Südrussland. In Bergwerken.
Behandlung: Thiabendazol, Mebendazol, Ivermectin.

Flussblindheit (Onchocerca Volvulus) => Onchozerkose

Verbreitung: West- und Zentralafrika, Jemen, Mittel- und Südamerika.
Behandlung: Doxycyclin, Ivermectin.

Wuchereria Bancrofti, Brugia Malayi, Mansonella Spp. => Lymphatische Filariose (Elephantiasis)

Verbreitung: W. bancrofti: Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika; B. malayi: Südostasien; M. perstans: Afrika, M. streptocerca: Afrika und Südamerika.
Behandlung: Diethylcarbamazin (DEC), Kombination aus Ivermectin und Albendazol. Die Therapie der Elephantiasis ist rein symptomatisch.

Flussblindheit (Loa Loa) => Loiasis

Verbreitung: Zentral- und Westafrika.
Behandlung: Diethylcarbamazin (DEC).

Dracunculus Medinensis => Dracontiasis

Verbreitung: Afrika, Mittlerer Osten, Indien.
Behandlung: Entfernen des austretenden Wurms mittels eines Holzstäbchens, auf das er über mehrere Tage jeweils ein Stück weit aufgerollt wird.


Informationen über die Apotheke:

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Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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Ein Kommentar zu Parasiten

  1. Bialowons sagt:

    Sehr geehrter Herr Maier,
    bei einer Stuhluntersuchung wurden bei mir Spuren von Protozeonen festgestellt, leider merke ich immer noch ein starkes Jucken in meinen Ohren und Analbereich. Welches Mittel würden Sie mir bei den parasiten empfehlen, da keine Bestimmung laut Stuhlanalyse festgestellt werden konnte.
    Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Antwort.
    Mit freundlichem Gruß
    C. Bialowons

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