Robaxin® (Methocarbamol)

Von Alex Maier. Update 13/12/2012

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Weitere Informationen:

Robaxin® (Methocarbamol) 500mg

Wirkstoff: Methocarbamol

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Methocarbamol wird eingesetzt, um Muskelverspannungen und Krämpfe zu lösen. Solche Verspannungen treten zum Beispiel bei Erkrankungen wie Hexenschuss auf.

Anwendungsgebiete von Robaxin® (Methocarbamol)

  • Muskelkrämpfe lösen
  • Muskelspannungen verringern
  • Reizweiterleitung im Rückenmark hemmen

Warnhinweise für Robaxin® (Methocarbamol)

Bei Einnahme von Alkohol während der Behandlung mit dem Medikament kann es zu einer unerwünschten Wirkungsverstärkung kommen.

Das Medikament kann Tests auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verfälschen, die zur Krebsdiagnostik herangezogen werden.

Wann ist Robaxin® (Methocarbamol) nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Methocarbamol darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Patienten, die sich im Koma oder ähnlichen bewußtseinsgetrübten Zuständen befinden
  • Gehirnerkrankungen wie zum Beispiel Epilepsie
  • Myasthenia gravis

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen darf Methocarbamol nur nach ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung und unter steter Kontrolle gegeben werden.

Schwangerschaft und Stillzeit bei Robaxin® (Methocarbamol)

Methocarbamol darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da es keine ausreichenden Erfahrungen mit einer Anwendung in der Schwangerschaft gibt. Es wurden auch nicht im ausreichenden Maße Tierversuche zu den Auswirkungen auf Schwangerschaft, Entwicklung des Ungeborenen, Geburt und Entwicklung des Neugeborenen angestellt, um das Risiko für den Menschen abzuschätzen.

Es ist nicht bekannt, ob Methocarbamol und/oder seine Stoffwechselprodukte beim Menschen in die Muttermilch übergehen. Bei Hunden werden sie in die Milch ausgeschieden. Methocarbamol darf daher auch in der Stillzeit nicht angewendet werden. Wenn der Arzt den Einsatz für unumgänglich hält, sollte abgestillt werden.

Nebenwirkungen von Robaxin® (Methocarbamol)

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

Seltene Nebenwirkungen:

Kopfschmerzen, Fieber, Gesichtsschwellungen (angioneurotisches Ödem), Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Bindehautentzündung, Nasenschleimhautschwellung.

Sehr seltene Nebenwirkungen:

Sehstörungen, Benommenheit, Zittern, Unruhe, Angst, Verwirrtheit, Essensverweigerung.

Wechselwirkungen von Robaxin® (Methocarbamol)

Alkohol und andere Wirkstoffe, die die Gehirntätigkeit abdämpfen und müde machend wirken, können in ihrer Wirkung verstärkt werden sowie die Nebenwirkungen des Methocarbamols verstärken. Solche Wirkstoffe sind zum Beispiel:

  • Schlafmittel wie Benzodiazepine
  • Antiepileptika wie zum Beispiel Barbiturate und andere Psychopharmaka
  • Opioide Schmerzmittel
  • Appetitzügler

Abschwächend wirkt Methocarbamol hingegen auf den Wirkstoff Pyridostigmin, der zur Behandlung von Myasthenia gravis und als Gegenmittel gegen Muskelrelaxanzien genutzt wird.

Methocarbamol kann Tests auf Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verfälschen, die beide eine Rolle bei Untersuchungen auf Krebserkrankungen spielen.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.


Informationen über die Apotheke:

AldenClinic: Angebot, Sprache, Versand, Support, Zulassung und eine Beurteilung der Apotheke.


Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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