Soma® (Carisoprodol)

Von Alex Maier. Update 07/11/2012

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Soma® (Carisoprodol) Tabletten 350mg

Wirkstoff: Carisoprodol

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Carisoprodol enspannt Muskeln und lindert Schmerzen und Beschwerden durch Verspannungen, Verstauchungen, Spasmen oder anderer muskulärer Verletzungen. Muskelentspanner sind gedacht für spezielle Muskelverletzungen und sollten nicht zur Behandlung genereller Körperschmerzen herangezogen werden.

Anwendungsgebiete von Soma® (Carisoprodol)

  • Muskelentspannung

Warnhinweise für Soma® (Carisoprodol)

SOMA wirkt sedierend und kann die geistige und / oder körperlichen Fähigkeiten beeinträchtigen, daher ist von der Ausübung potentiell gefährlicher Tätigkeiten wie das Führen eines Kraftfahrzeugs oder Maschinen abzuraten.

Die sedierende Wirkung von SOMA und anderen ZNS-dämpfenden Substanzen (z.B. Alkohol, Benzodiazepine, Opiate, trizyklische Antidepressiva) können sich wechselseitig verstärken. Daher ist besondere Vorsicht geboten bei Patienten die mehr als eine dieser ZNS-dämpfenden Substanzen gleichzeitig einnehmen.

Wann ist Soma® (Carisoprodol) nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Carisoprodol ist bei Patienten mit einer Vorgeschichte von akuter Porphyrie oder eine Überempfindlichkeitsreaktion auf ein Carbamat wie Meprobamat kontraindiziert.

Schwangerschaft und Stillzeit bei Soma® (Carisoprodol)

Carisoprodol wird auch über die Muttermilch ausgeschieden. Stillende Mütter sollten daher von der Einnahme von Carisoprodol-Präparaten absehen.

Nebenwirkungen von Soma® (Carisoprodol)

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Magenverstimmungen
  • Sodbrennen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Allergische Reaktionen (selten)
    • (Symptome: Ausschlag, Juckreiz, Schwellungen, Schwindelanfälle und Atembeschwerden, akute Urticaria (Nesselsucht), fixes Arzneimittelexanthem)

Wechselwirkungen von Soma® (Carisoprodol)

Zu den Wechselwirkungen von Carisoprodol mit anderen Wirkstoffen liegen nur begrenzte Erfahrungen vor.

ZNS-dämpfenden Substanzen

Die beruhigende Wirkung von SOMA und anderen ZNS-dämpfenden Substanzen (z.B. Alkohol, Benzodiazepine, Opiate, trizyklische Antidepressiva) kann verstärkt werden. Daher ist Vorsicht geboten bei Patienten, die mehr als eine dieser ZNS-dämpfenden Substanzen gleichzeitig einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung von SOMA und Meprobamat, ein Metabolit von SOMA, wird nicht empfohlen.

CYP2C19-Hemmer und Induktoren

Carisoprodol wird in der Leber durch CYP2C19 metabolisiert zu Meprobamat. Die gleichzeitige Verabreichung von CYP2C19-Inhibitoren wie Omeprazol oder Fluvoxamin mit SOMA könnte in einer erhöhten Exposition gegenüber Carisoprodol und geringeren Exposition von Meprobamat führen. Die gleichzeitige Gabe von CYP2C19-Induktoren wie Rifampicin oder Johanniskraut mit SOMA könnte zu einer verringerten Exposition von Carisoprodol und einer erhöhten Exposition gegenüber Meprobamat führen. Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zeigte auch eine Wirkung auf CYP2C19. Den vollständigen pharmakologischen Wirkung dieser möglichen Veränderungen der Forderungen in Bezug auf die entweder die Wirksamkeit oder die Sicherheit von SOMA ist unbekannt.

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.


Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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