Dicodin® (Dihydrocodein [DHC])

Von Alex Maier. Update 14/03/2016

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Produktname : Dihydrocodein

Dosierung : 30mg

Menge : 28, 100 Tabletten

Mind. Preis : €1,54 pro Tablette

Sie können Dicodin kaufen bei der Apotheke DokterOnline. Das Medikament Dicodin® (Dihydrocodein / DHC) ist ein halbsynthetischer Abkömmling des Opium-Alkaloids Morphin und ein Derivat des Codeins, das als Analgetikum (Schmerzmittel) und als Antitussivum (Hustenmittel) angewandt wird. Es war bis vor einigen Jahren ein häufig angewendetes Medikament zur Behandlung opiatabhängiger Patienten.

Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion – er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.

Dihydrocodein ist ein Analgetikum (Schmerzmittel) und ein Antitussivum (Hustenmittel), das dem Codein strukturverwandt ist und wie dieses zu den Derivaten des Morphins gehört (Opioid).
Dihydrocodein hat eine analgetische Wirkungsstärke von ca. 1/5 des Morphins und daher empfiehlt sich Dicodin kaufen bei mittleren bis starken Schmerzen. Dihydrocodein ist eine sogenannte Prodrug und wird erst im Körper in seinen aktiven Metaboliten Dihydromorphin umgewandelt.
Die antitussive Wirkung von Dihydrocodein ist ca. 3 mal so stark wie die von Codein.
Im Gegensatz zu Codein kann es auch euphorisierend wirken und z.B. zu Tagträumen führen. Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

Video

In diesem Video informiert MaxPharms hier über Dicodin (Dihydrocodein / DHC):

Weitere Informationen:

Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

Wirkstoff: Dihydrocodein (DHC)

Anwendungsgebiete von Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

  • Antitussivum (Gegen Husten)
  • Mittlere bis starke Schmerzen

Warnhinweise für Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

  • Das Medikament hat ein Abhängigkeitspotenzial. Eine längere und hochdosierte Anwendung kann zur Gewöhnung, körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen.
  • Bei vorbestehender Abhängigkeit von Opiaten, auch solche in Rückbildung, ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen.
  • Die Arzneimittel dürfen nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle eingenommen und nicht an andere Personen weitergegeben werden.
  • Zu Behandlungsbeginn sollte die Reaktion auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle Überdosierungen zu erkennen.
  • Hält der zu behandelnde Husten länger als zwei bis drei Wochen an, sollte auf jeden Fall eine Abklärung beim Arzt erfolgen.
  • Heroinabhängige sowie Alkohol- und Schlafmittel-Abhängige missbrauchen das Medikament als Ersatzstoff für ihre Sucht.
  • Besondere Verhaltensregeln für den Alltag (beispielsweise für Berufstätigkeit oder die Möglichkeit eines Schwangerschaftseintritts) sollten beachtet werden.
  • Bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen, dialysepflichtigen sowie älteren Patienten ist durch die langsamere Ausscheidung des Medikaments der Abstand zwischen den Einzelgaben zu verlängern.
  • Bei Patienten ohne Gallenblase können herzinfarktähnliche Symptome auftreten sowie Symptome einer bestehenden Bauchspeicheldrüsenentzündung anwachsen.
  • Bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion ist die hustendämpfende Behandlung mit Dihydrocodein nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht durchzuführen.
  • Überdosierungen können insbesondere bei älteren Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen auftreten.
  • Jede aktive Teilnahme am Straßenverkehr, die Bedienung von Maschinen sowie sonstige gefahrvolle Tätigkeiten sollten bei der Kombination des Medikaments und Alkohol oder zentral wirksamen Medikamenten strikt vermieden werden.
  • Dihydrocodein kann das Reaktionsvermögen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Daher sollte das Führen von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen sowie sonstige gefahrvolle Tätigkeiten insbesondere in den ersten Tagen der Behandlung unterbleiben.
  • Das Zusammenwirken von Dihydrocodein und Alkohol oder zentral wirksamen Medikamenten (beispielsweise Schlafmittel, Psychopharmaka, einige Schmerzmittel) führt zu einer massiven Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens oder des Erkennens von Gefahrensituationen.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann ist Dicodin® (Dihydrocodein / DHC) nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Dihydrocodein darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diesen Stoff, bei Störungen der Atemfunktion und des Atemzentrums, bei Koma und bei Asthma bronchiale. Dies gilt ebenso für den akuten Asthmaanfall, chronische und akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Schwangerschaft und Stillzeit sowie für Kinder unter vier Jahren. Bei chronischem Husten darf Dihydrocodein ebenfalls nicht angewendet werden, da dies, insbesondere bei Kindern, ein Frühsymptom für Asthma sein kann.
  • Dihydrocodein darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt und unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei Abhängigkeit von Opioiden, bei Bewusstseinsstörungen, Störungen des Atemzentrums und der Atemfunktion sowie bei Zuständen, die mit erhöhtem Hirndruck einhergehen. Ebenso ist Vorsicht geboten bei Schilddrüsenunterfunktion, vergrößerter Vorsteherdrüse (Prostata), Lebererkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion, Gallenwegserkrankungen sowie bei älteren Patienten. Bei chronischer Verstopfung sollte Dihydrocodein ebenfalls nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Bei der gleichzeitigen Anwendung von MAO-Hemmern ist ebenfalls Vorsicht geboten.

Schwangerschaft und Stillzeit bei Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

  • Dihydrocodein darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da Erfahrungen über die Sicherheit einer solchen Anwendung nicht vorliegen. Für verwandte Wirkstoffe gibt es Hinweise auf Fehlbildungen beim Menschen, Wachstumsverzögerungen beim Ungeborenen und Verkürzung der Schwangerschaftsdauer. Bei längerfristiger Einnahme von Dihydrocodein kann sich eine Abhängigkeit des Ungeborenen/Neugeborenen entwickeln.
  • Bei nahender Geburt oder drohender Frühgeburt darf Dihydrocodein nicht eingenommen werden, da es die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemstörungen führen kann.
  • Dihydrocodein geht in die Muttermilch über und kann beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen. Falls eine Behandlung während der Stillzeit erforderlich ist, ist das Stillen während der Therapie zu unterbrechen.

Nebenwirkungen von Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Sehr häufige Nebenwirkungen:

    Besonders zu Behandlungsbeginn: Erbrechen.
  • Allgemein: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Verstopfung.
  • Häufige Nebenwirkungen:

    Leichte Kopfschmerzen, leichte Schläfrigkeit, Schwindel, dosisabhängig Müdigkeit bis Benommenheit.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen:

    Druckanstieg in den Gallenwegen, Harnverhalt (Harnretention), Histaminfreisetzung (bei Patienten mit Atemfunktionsstörungen Asthmaanfall möglich), Juckreiz, Hauterscheinungen, Beeinträchtigung der Atmung, Mundtrockenheit, Schlafstörungen.
  • Seltene Nebenwirkungen:

    Schwere allergische Reaktionen der Haut und Schleimhäute, Hautschwellungen (Quincke-Ödem).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen:

    Krankhafte Hochstimmung (Euphorie), Funktionsstörung der Augen, Blutdruckabfall, Kreislaufversagen.
  • Besonderheiten:

    Bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten können sich dosisabhängig die Fähigkeiten zur optischen Fixierung von Gegenständen (visuomotorische Fähigkeiten) und die Sehleistung verschlechtern.
  • Dihydrocodein kann, insbesondere bei Einzeldosen über 60 mg, den Muskelspannungszustand der glatten Muskulatur (in Darm, Harnblase etc.) erhöhen.
  • Bei hohen therapeutischen Dosen oder bei Vergiftungen können Ohnmachtsanfälle und Blutdruckabfall auftreten.
  • Bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen muss mit dem Auftreten von Lungenödemen gerechnet werden.

Wechselwirkungen von Dicodin® (Dihydrocodein / DHC)

  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Dihydrocodein mit Beruhigungs- und Schlafmitteln, Psychopharmaka wie z.B. Chlorpromazin, Thioridazin, Perphenazin sowie anderen zentraldämpfenden Mitteln kann es zu verstärkter Müdigkeit, Benommenheit und Beeinträchtigung der Atmung kommen. Den gleichen Effekt haben Mittel zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika wie z.B. Promethazin und Meclozin), blutdrucksenkende Mittel, trizyklische Antidepressiva wie Opipramol, Imipramin und Amitryptilin.

    Bei gleichzeitiger Gabe von so genannten MAO-Hemmern (Mittel gegen Depressionen) kann es zu einer Verstärkung der zentralnervösen Wirkungen wie Erregungszuständen und zu anderen Nebenwirkungen in nicht vorhersehbarem Ausmaß kommen. Daher dürfen Dihydrocodein-haltige Medikamente erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO-Hemmern angewendet werden. Es sollte hier mit kleinen Dosen begonnen werden.
  • Die Wirkung von Schmerzmitteln wird verstärkt. Bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter stark wirksamer Schmerzmittel (partielle Opioidagonisten/-antagonisten wie z.B. Buprenorphin und Pentacozin) kann die Wirkung von Dihydrocodein abgeschwächt werden. Unter Behandlung mit Morphin kann es hier zu einer Hemmung des Morphin-Abbaus mit daraus folgender erhöhter Konzentration an Morphin im Plasma kommen. Bei Dihydrocodeinbehandlung ist eine solche Wechselwirkung nicht auszuschließen.
  • Arzneimittel wie Cimetidin, die den Leberstoffwechsel beeinflussen, können die Wirkung von Dihydrocodein verstärken.
  • Die Einnahme zusammen mit Alkohol kann die Fähigkeit zur Lösung komplexer Aufgaben sowie das Konzentrationsvermögen (psychomotorische Leistungsfähigkeit) stärker vermindern als die einzelnen Stoffe. Alkohol ist daher bei der Behandlung mit Dihydrocodein streng zu meiden.

Andere Medikamente in der Kategorie Opioide und Morphium Derivate

Neben Dicodin gibt es noch viele weitere Opioide: Codein rezeptfrei ist hilfreich gegen Schmerzen und Husten. Bei mittleren Schmerzen hilft Tramadol rezeptfrei. Bei starken bis sehr starken Schmwerzen kann Vicodin kaufen und Tilidin kaufen hilfreich sein.


Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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3 Kommentare zu Dicodin® (Dihydrocodein [DHC])

  1. Nik sagt:

    Bitte meldet euch bei mir. Suche Opis fenta benzos lg Nik 

  2. Frank schàfer sagt:

    Kann ich morphium tropfen ohne Rezept bestellen

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