Halotestin (Fluoxymesteron)

Von Alex Maier. Update 06/11/2014

Die Firma Upjohn vertreibt unter der Marke Halotestin das anabole androgene Steroid Fluoxymesteron. Fluxymesteron ist ein an mehreren Stellen verändertes Testosteron Molekül. Fluxymesteron ist 17-alpha-alkyliert und dadurch oral verfügbar, da der “First Pass” durch die Leber umgangen wird. Ausserdem wurde es um eine 11-beta-Hydroxylgruppe ergänzt, welche verhindert das Fluxymesteron durch das Enzym Aromatase in Östrogen umgewandelt werden kann. Als letzten Schritt wurde an der Position 9 ein Fluor Atom angehängt, welches Fluxymesteron den Namen gegeben hat.

Halotestin wirkt stark androgen und reagiert mit dem 5-alpha-Reduktase-Enzym. Der Grossteil der Stoffwechselprodukte von Fluoxymesteron sind daher um 5-alpha-reduzierte Androgene. Das anabol androgene Steroid Fluoxymesteron besitzt rein theoretisch die 19-fache anabole Wirkung von Methyltestosteron. In der Praxis allerdings kommt es nur zu einem geringen Aufbau von Muskelmasse.

Es ist trotzdem bei Kraftsportlern und Kampfsportlern sehr beliebt, da es die Kraft und Agressivität deutlich steigert. Im Gegensatz zu Methyltestosteron oder Anapolon (Oxymetholon) kommt es nicht zu einer starken Zunahme an Wasser im Körper und somit auch nicht zu einer Erhöhung des Gewichts. Daher wird

Halotestin besonders gerne von Kraftsportlern und Kampfsportlern eingesetzt, welche vor einem Wettkampf stehen und in einer bestimmten Gewichtsklasse antreten müssen und somit es nicht riskieren können durch Wassereinlagerungen zu schwer zu werden. Ausserdem ist die Wirkung von Halotestin sehr schnell, so dass oft auch einfach kurz vor einer harten Trainingseinheit oder dem Wettkampf eingenommen wird. Bewährt hat sich in der Praxis eine Dosierung von 20 – 30 mg Fluoxymesteron 30 bis 45 Minuten bevor die Wirkung beginnen soll. Dabei werden die Tabletten oft sublingual eingenommen oder zerkaut, um die Androgenrezeptoren schnell und direkt zu stimulieren.

Im Bodybuild wird Halotestin ausserdem auch in der Wettkampfvorbereitung eingesetzt. Die Wirkung von Halotestin ist stark androgen und kann nicht zu Östrogen umgewandelt werden. Es fördert dadurch den Aufbau von trockener Muskelmasse und verhilft zu einem harten und definierten Aussehen.

Diese Wirkung wird noch verstärkt durch eine Steigerung der Hämatokrit- und Hämoglobinspiegel und einer Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörperchen. Dadurch kommt es zu einer Steigerung des Blutvolumens, was zu einem besseren Pump und einem pralleren Aussehen der Muskeln führt.

Durch die Wirkung wird Halotestin auch für Ausdauersportler interessant. Die grössere Menge an roten Blutkörperchen, welche im Körper für den Sauerstofftransport zuständig sind, führen zu einer gesteigerten Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutkreislaufes.

Die Wirkung von Halotestin ist zudem auch antikatabol, da Fluoxymesteron die Umwandelung von Cortison in kataboles Cortisol grösstenteils verhindert. Auch bei starker Einschränkung der Kalorienzufuhr bleibt dadurch der Grossteil der Muskelmasse erhalten. In der Wettkampfvorbereitung wird Halotestin mit 30 bis 60 mg Fluoxymesteron pro Tag dosiert und meist mit weiteren anabolen androgenen Steroiden kombiniert, wie Trenbolon, Winstrol (Stanozolol), Masteron (Drostanolon) und/oder Testosteron Propionat kombiniert.

Halotestin aromatisiert nicht in Östrogen und somit gibt es auch keine östrogenbedingten Nebenwirkungen, wie Wassereinlagerungen und Gynäkomastie, wenn man Fluoxymesteron anwendet. Fluoxymesteron konvertiert stark in Dihydrotestosteron und verwandte Wirkstoffe und daher muss mit androgen bedingten Nebenwirkungen, wie fettiger Haut, Akne und Haarausfall bei erblicher Vorbelastung. Es kann auch zu Kopfschmerzen, Nasenbluten und deutlich gesteigerter Agressivität kommen.


Durch die 17-alpha-Alkylierung belastet Fluoxymesteron ausserdem auch die Leber und daher sollte es nicht länger als 6 bis 8 Wochen angewendet werden. Es kann zudem auch durch  eine Reduzierung des Thyroid-Binding-Globulin-Spiegels zu einem Absenken des Schildrüsenhormons T3 führen.

Das Problem des Haarausfalls lässt sich durch die Einnahme von Finasterid (Propecia und Proscar) oder Dutasterid (Avodart) lösen.

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Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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Ein Kommentar zu Halotestin (Fluoxymesteron)

  1. Christoph grümmer sagt:

    Würde gerne fluoxymesteron kaufen

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