Methyltestosteron

Von Alex Maier. Update 06/11/2014

Methyltestosteron wurde schon kurz nach der Entschlüsselung des Testosterons in den 30er Jahren erfunden. Es ist daher eines der ältesten anabolen Steroide. Nachdem erstmal bekannt war wie die Struktur von Testosteron ist, bestand das Ziel darin es in eine oral verfügbare Form zu bringen. Reines Testosteron wird durch den “First-Pass” in der Leber fast vollständig abgebaut. Um Testosteron oral verfügbar zu machen war es notwendig das Testosteron Molekül zu modifizieren. Methytestosteron war der erste Schritt in diese Richtung. Weitere Form waren die Erfindung von bukkales/sublinguales Testosteron, dass über die Schleimhaut des Mundes aufgenommen wird und Andriol (Testosteron Undecanoat), das Dank seiner starken Fettlöslichkeit durch das lymphatische System aufgenommen wird.

Technisch gesehen ist das anabole/androgene Steroid Methyltestosteron eine modifiziertes Testosteron-Molekül, an das an der Position 17 eine Methylgruppe angehangen wurde. Durch die 17-alpha-Alkylierung ist auch Methyltestosteron, wie die meisten oralen Steroide, lebertoxisch. Daher ist es üblich die Einnahme auf 6 – 8 Wochen zu beschränken.

Das androgene und anabole Potential von Methyltestosteron ist moderat. Im Vergleich zu Testosteron ist die androgene Wirkung schwächer. Obwohl die Aromatase, also die Umwandlung in Östrogen, etwas schwächer ausfällt als bei reinem Testosteron, hat auch Methyltestosteron einige starke östrogenbedingte Nebenwirkungen, wie starke Wassereinlagerungen, erhöhter Blutdruck und das Risiko einer Gynäkomastie.

Die Ursache ist die Umwandlung von Methyltestosteron in 17-Methylöstradiol durch das Enzym Aromatase. Dieses kann schlecht von der Leber abgebaut werden und ist somit deutlich länger im Körper aktiv als Östrogen.

Methyltestosteron besitzt auch androgene Nebenwirkungen, wie fettige Haut, Akne, verstärkte Körperbehaarung, Haarausfall und ein erhöhtes Risiko für Prostatavergrösserung. Der Effekt kommt auch hier zu Stande durch die 17-alpha-Alkylierung. Durch das Reduktase Enzym wird Methyltestosteron nicht in Dihydrotestosteron umgewandelt, sondern in 17-alpha-Methyldihydro-Testosteron. Dieses kann genau wie 17-Methylöstradiol nur schlecht von der Leber abgebaut werden.

Das Potential für Nebenwirkungen ist also hoch und daher ist es empfehlenswert bei einer Kur mit Methyltestosteron den Nebenwirkungen entgegenzuwirken (s. weiter unten).


Trotzdem ist Methyltestosteron bei vielen Kraftsportlern und Bodybuildern beliebt. Methyltestosteron wirkt sehr schnell und steigert Kraft als auch Agression deutlich. Daher wird es gerne vor einer besonders intensiven Trainingseinheit oder auch vor einem Wettkampf eingenommen. Die Dosierungen liegen dabei bei ca. 25 bis 50 mg Methyltestosteron ca. 60 Minuten vor der gewünschten Wirkung. Optimal ist in diesem Fall die sublinguale Aufnahme, da dadurch der Wirkungseintritt deutlich beschleunigt wird.

Falls man Methyltestosteron für den Muskelaufbau einnehmen will sind die Dosierungen in der Regel 50 – 100 mg Methyltestosteron pro Tag.

Die Nebenwirkungen von Methyltestosteron lassen sich allerdings effektiv lösen durch den Einsatz eines Antiöstrogens wie Nolvadex oder eines Antiaromatasehemmers wie Arimidex oder Aromasin (verhindert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen).

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Das Problem des Haarausfalls lässt sich durch die Einnahme von Finasterid (Propecia und Proscar) oder Dutasterid (Avodart) lösen.

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Es gibt mittlerweile auch Pro Hormone auf der Basis von Methyltestosteron, wie Methyl 1-D.

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Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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