Winstrol (Stanozolol)

Von Alex Maier. Update 06/11/2014

Das anabole/androgene Steroid Stanozolol (Markenname Winstrol und Winstrol Depot) wurde 1962 von der Pharmafirma Sterlin zum Patent angemeldet.

Winstrol ist ein Dihydrotestosteron (DHT) Derivat. Das DHT Molekül wurde am A-Ring um eine Pyrazolgruppe erweitertert und somit ein fünfter Kohlenstoffring hinzugefügt. Wieviel andere orale Steroide wurde auch Winstrol 17-alpha-alkyliert, damit die Verfügbarkeit des Wirkstoffes Stanozolol im Körper verbessert wurde.

Winstorl wirkt nur mild androgen und hat ca. 30% der Wirkung von Methyltestosteron. Die anabole Wirkung dagegen beträgt 320% der Wirkung von Methyltestosteron.

Es ist vorallem gedacht zum Aufbau von trockener Qualitätsmukulatur und ist daher besonders bei Wettkampfbodybuildern sehr beliebt. Die gewonne Muskelmasse ist sehr definiert und bleibt grösstenteils auch nach dem Absetzen erhalten.

Als direktes DHT Derivat kann es nicht aromatisieren, d.h. nicht im Körper in Östrogen umgewandelt werden. Daher spielen die östrogenbedingten Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen oder Gynäkomastie bei Winstrol keine Rolle.

In der Praxis wird Winstrol daher gerne bei Wettkampfbodybuildern eingesetzt in der Diät/Definitionsphase und vor Wettkämpfen. Das Aussehen wird bei korrekter Diät extrem hart und trocken. In der Wettkampfvorbereitung wird es gerne mit anderen nicht aromatisierenden Steroiden eingesetzt, wie Halotestin (Fluoxymesteron) oder Trenbolon (z.B. Parabolan oder Trenbolon Acetat) kombiniert, oder in Kombination mit Testosteron Propionat oder Drostanolon Propionat (Masteron).

Winstrol ist auch sehr beliebt bei Frauen, da es ein geringe androgene Wirkung besitzt. Frauen verwenden dabei eine Dosis von 5 bis 10 mg pro Tag. Tabletten sind hier optimal um die Menge zu dosieren.

Bei Männern ist die Dosierung 15 bis 30 mg pro Tag und bei einer Halbwertszeit von 9 Stunden empfiehlt sich die Verteilung auf zwei Gaben pro Tag.

Als 17-alpha-alkyliertes Steroid wirkt auch Winstrol lebertoxisch. Zudem kann es sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Interessant ist das oral eingenommens Winstrol sogar einen Vorteil gegenüber der Injektion besitzt. Es senkt den SHBG Spiegel des Körpers. SHGB bindet im Körper freies Testosteron (und nur dieses ist wirksam im Körper). Somit führt eine Senkung von SHBG zu einem Anstieg an freiem und somit wirksamen Testosteron.

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Über den Autor des Beitrages Alex Maier


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